Nutzen Sie Balken für kategoriale Vergleiche, Linien für Trends über die Zeit und Punktdiagramme für Korrelationen. Slopegraphs und Lollipop‑Balken helfen, Veränderungen präzise zu lesen. Vermeiden Sie Torten außer bei sehr wenigen Anteilen. Halten Sie die Anzahl der Reihen im Blick. So bleibt die Kernfrage sichtbar, und Leser müssen nicht raten, was wichtig ist.
Sortieren Sie Balken nach Größe, um Rangfolgen sofort erkennbar zu machen. Verwenden Sie bei Balkendiagrammen eine Nullbasis, um Längen korrekt zu interpretieren. Erwägen Sie Log‑Skalen bei stark schiefen Verteilungen, kennzeichnen Sie sie jedoch deutlich. Begrenzen Sie Achsenticks auf sinnvolle Marken. Diese Entscheidungen verhindern Täuschungen und erhöhen die argumentative Tragfähigkeit Ihrer Visualisierung.
Räumliche Effekte verzerren Winkel, Längen und Flächen, während Schatten und Verläufe unnötig Aufmerksamkeit binden. Entfernen Sie alles, was nicht direkt Bedeutung trägt: Glasglanz, Texturen, übertriebene Balkenbreiten. Die freiwerdende Ruhe verbessert Lesbarkeit, und das Publikum konzentriert sich auf Muster, Ausreißer und Beziehungen, nicht auf visuelle Show. Substanz ersetzt Spektakel, messbar und nachhaltig.